Weiter geht's!
wir haben uns im Mai nicht von euch verabschiedet, sind zu Hause angekommen in den "Berlinsog" gekommen...
Die Grimanis waren eine venezianische Patrizierfamilie, die 3 Dogen und etliche Kardinäle, die ihrerseits durchaus Kinder hatten, hervorbrachte.
Wir durchmessen die Größe eines Palazzo, seine Räume mit schönen Decken und Marmorböden, einem wunderschönen Treppenaufgang:
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| Decke des Treppenaufgangs |
Wir spiegeln uns in alten Spiegeln und bewundern den dreidimensionalen Wandschmuck.
Der prächtigste Raum ist der „Grimani Tribune“, in früheren Zeiten „Antiquarium“, als Raum großartig gestaltet mit Deckenkassetten, die sich zu einem Glastürmchen verjüngen, der das Licht hineinfallen lässt, einem Marmorfußboden, der die Raumgestaltung unterstützt und barocken Erkerchen, die für die in ihnen stehenden Skulpturen gebaut worden zu sein scheinen.
Ich vermutete eine Zeichen- und Malschule, für die hier die griechischen und römischen Vorbilder stünden, die Venus von Milo, Leda mit dem Schwan, der schwebende schöne Ganimed, der vom Satyr verführt wird, Büsten und Statuetten.
Einer originalgroßen Laookongruppe waren wir unten schon begegnet.
Im 2. Stock ist Platz für Ausstellungen moderner Kunst. Wir sehen Malerei und diese schöne Statue von Amoako Buafo.
Drei Minuten entfernt finden wir die sehr umfangreiche Sammlung „Fondaptione Querini Stampalia“, ebenfalls in einem Palazzo.
In eigenwilligem Aufbau finden wir Einrichtungen der Familie Querini Stampalia aus dem 18. und 19. Jahrhundert,
an den Wänden gesammelte Kunst vom 18. bis ins 20. Jh.
Das wohl berühmteste ist die Maria mit Jesus im Tempel von Giovanni Bellini.
In einem Raum mit eng gehängten Venedigansichten zu Maskenbällen, Regatten und anderen Veranstaltungen, entscheiden wir uns für diese, heute wenig veränderte Ansicht.
Entzückend ist das Schlafgemach mit erotischen Bildern an den Wänden:
Wir mögen die Bilder aus dem Beginn des 20. Jh.
Die Stiftung Querini hat außerdem einen hübschen Garten mit Cafeteria, eine Bibliothek und wunderschön designte Räume zum verweilen.
************************** Wir machen uns auf den Rückweg ...........
und nocheinmal begegnet uns der fleißige Giovanni Bellini (1459 - 1516) in der Kirche San Zaccharia am Piazza Zaccharia mit dem Gemälde Madonna mit Kind und vier Heiligen. Stundenlang könnte man hier sitzen und monumentale Gemälde aus Barock und Renaissance bewundern.





















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