Donnerstag, 11. Juli 2019

Wieder zu Hause!

Liebe Mitreisende, wir haben uns gefreut, dass ihr virtuell dabei wart!

Im Herbst geht's nach Portugal. 
So schaut doch Ende September mal rein!
Bis dann einen schönen Sommer für alle!

Montag, 8. Juli 2019

Bayern entdecken

Straubing


Nach Straubing fahren wir, um den Bäcker Steinleitner zu besuchen, der Deutschlands bester Bäcker war, als wir in Italien im Herbst 2016 die Sendung mit Johann Lafer täglich zum Frühstücksfernsehen genossen.
Wir kaufen hervorragendes Brot!


Dann bummeln wir durch die sehr schöne Altstadt, wo ordentlich was los ist, mit Blasorchester und Marktständen.

St. Jacob

Nun sind unsere Füße ganz platt, die Taschen voll, der Geldbeutel leichter... weiter geht es nach Norden.







Auf dem Weg liegt die

Walhalla

Nach den vielen griechischen Tempeln dürfen diese Sehenswürdigkeit nicht links liegen lassen!


Der bayrische König Ludwig I ließ Walhalla 1842 bauen, um bedeutende Persönlichkeiten "mit teutscher Zunge" zu ehren. 









Wir wollen noch ein Kloster besichtigen, aber unsere Füße nicht. Deshalb suchen und finden wir einen feien Übernachtungsplatz:

Camping Großbüchlberg


... mit warmem Schwimmbad mit Aussicht, Sauna und Dampfbad!
Am nächsten Vormittag nach 

Waldsassen


Die Geschichte der Stiftsbasilika der Zisterzienser reicht bis ins Mittelalter zurück, ist aber 1690 erst wieder zur Abtei erhoben und im 19. Jh neu gestaltet.

Neben der üppigen barocken Ausgestaltung finden wir viele, gruselig anmutende, Reliquien...



Wunderschön ist die Bibliothek (1689 - 1726) mit prächtigen Holzschnitzereien, in der wir eine ganz persönliche Führung haben.




Sonntag, 7. Juli 2019

Bayern entdecken


Passau

Wir fahren nach Passau, der Drei-Flüsse-Stadt.
Donau, Inn und Ilz fließen hier zusammen.
Der Stephansdom ist der Sitz des Passauer Bischofs.










Die größte Domorgel der Welt hat 17.974 Pfeifen und 233 Register. 



Passau hat eine lange Geschichte, brannte 1662 aber völlig ab, so dass die wunderschöne Stadt, die wir sehen barock ist - von italienischen Architekten und Baumeistern aufgebaut.
Pfarrkirche St Paul


Feste Oberhaus

Wir machen eine kleine Schiffsfahrt.

Kreuzfahrtschiff im Vordergrund. Rathaus und Dom.



Die Altstadt stand häufig, das letzte Mal 2013, unter Wasser, woran sich die Passauer, nach Aussage von Einheimischen, gewöhnt hätten. Das Wohnen in der Altstadt wäre, entgegen unserer Annahme, sehr beliebt.


Am Abend ist Kunstfestival und wir laufen erneut einmal durch die Stadt.






Freitag, 5. Juli 2019

Rückreise


Zwei Monate Griechenland sind vorbei.
Wir erleben den letzten Sonnenuntergang in Igoumenitsa und schlafen auf dem Hafengelände gemeinsam mit 50 - 60 WoMos.


Am frühen Morgen warten alle.
Um 6 Uhr sollte die Fähre abfahren.
um 7 Uhr ist sie endlich am Horizont zu sehen und läuft ein.




Als wir um 8 Uhr losfuhren, nahmen wir schon das Frühstück in unserer Kabine mit Fenster (!) ein.











Am nächsten Morgen um die gleiche Zeit sind wir in Venedig zurück.










Aber ehe wir nach Berlin kommen, machen wir noch ein klein wenig Bayern unsicher!

Sonntag, 30. Juni 2019

Eine Woche Camping Drepano in Igoumenitsa

Der Campingplatz war zunächst eine Rettung, weil wir von dem Strand, an dem wir frei stehen wollten - kurz vor der albanischen Grenze - von der Küstenwache verjagt wurden.
Schon am nächsten Tag merkten wir, dass uns der Platz alles bietet, was wir bei der jetzt aufkommenden Hitze am Ende unserer Entdeckungsreise brauchten.



Wir haben einen Platz mit Meerblick, sehen die ein- und ausfahrenden Fähren, gehen täglich mindestens drei Mal baden, danach nur ein paar Schritte zur wunderbaren kalten Dusche...
Auch das Sanitärhaus ist perfekt.
Nach Igoumenitsa gibt es einen asphaltierten Radweg! So fahren wir dort täglich hin.


Igoumenitsa von Drepano aus
Unsere Begeisterung teilten wir dann gleich Walter und Uschi mit, die nach Korfu gefahren waren. Nach zwei Tagen kamen sie auch hierher und blieben bis gestern.




Gemeinsam radelten wir. Ich probierte Uschis Elektrobike aus und glaube, dass ich mir auch eins anschaffe!
Und wir entdeckten "Frappé mit Vanilleeis"!
Auf dem Platz gab es Abwechslungen wie Pferderennen, 


















musikalische Darbietungen




und gestern ein großes Bikertreffen.








...und jeden Abend gibt es perfekten Sonnenuntergang...

Sonntag, 23. Juni 2019

Von Dodona nach Drepanos


Zum letzten Mal alte Steine gucken!
Wir fahren aus dem schönen Ioannina in die Berge auf 650m. Unterhalb des Tomarosgebirges befindet sich in einem Eichenhain die älteste Orakelstätte Griechenlands.

Das Heiligtum bestand von der Bronzezeit (2.600 -1100 vor Chr.) bis zum Ende des 4. Jh., als der christliche Glaube den Zeuskult ablöste.


Aus dem Rauschen einer dem Zeus geweihten Eiche wurde geweissagt und der Flug der in der Eiche nistenden  schwarzen Tauben interpretiert.

Der Kult geht auf eine Erdgöttin zurück (ca 2500 vor Chr.), mit der sich Zeus vermählt hatte. 


Die Priester, Seller genannt, schliefen auf dem Boden und wuschen sich nie die Füße, um durch die Berührung des Bodens prophetische Kraft aus der Erde zu schöpfen. So schreibt Herodot.


Homer berichtet, dass Achilles und auch Odysseus nach Dodona kamen und sich weissagen ließen. Der Argonaut Jason kam auf den Rat der Athene nach Dodona, um einen Zweig von der heiligen Eiche zu brechen und in den Bug seines Schiffes einzusetzen, damit er sicher durch die Abenteuerfahrten geleitet würde.
So brechen auch wir einen Zeig der heiligen Eiche ab …


Die Ausgrabung, an der immer noch gearbeitet wird, zeigt ein wunderbar erhaltenes Amphitheater. 

Wir erkennen gut das danebenliegende Stadion und Reste von kleineren, Göttern und Göttinnen geweihten Tempeln sowie Reste einer Basilika.


Voller Ehrfurcht vor der Vergangenheit, wollen wir jetzt ans Meer, um unsere Griechenlandentdeckungen ausklingen zu lassen…
Wir fahren an den nördlichsten Teil der Küste an die Grenze zu Albanien.
Wir sind verwöhnt! Das Meer ist nicht so klar. Die Plätze nicht so schön.
Wir bleiben, wo sich schon eine Reihe anderer Camper niedergelassen haben, treffen Taylor und seine Freundin, Motorradfahrer aus USA wieder und laden sie zum Grillen ein, baden, duschen (Dusche vorhanden), Kühe schauen vorbei…
…da kommt die Küstenpolizei und teilt allen unmissverständlich mit, dass hier „NO CAMPING“ sei und wir alle verschwinden müssten. Das ist uns noch nie passiert! 
Wir grillen noch und brechen aber, als alle anderen schon weg sind, auch - als letzte - auf; fahren nach Igoumenitsa, der Hafenstadt und finden im Dunkeln, nachdem wir uns noch verfahren haben, Drepano - Camping.

Hat der Eichenzweig uns hierher geleitet?

Schön ist es hier. Ein schöner Sandstrand. Ein neues Sanitärhaus. Nette Atmosphäre. Vom Liegestuhl aus kann man die Fährschiffe beobachten. 
Heute können wir auf den besten Platz mit Meerblick wechseln,

Am Strand gibt es Tavernen.

Es gibt einen Radweg in die Stadt… das machen wir morgen!