Freitag, 27. März 2026

Voulisma Beach


Der Wind, besser gesagt, die Frühlingsstürme, tragen uns zum 4. Mal zurück zum Voulisma Beach.





Nach einem kleinen Abstecher nach Agios Nikolaos bei einer modernen Europa auf dem weißen Stier, dem Zeus, der sie entführte. 






Uns entführt es zum Rakí, der hier im Wasserglas serviert wird mit kleinen Köstlichkeiten und Wasser natürlich.


Nach einem Abstecher in Neapoli - kein Foto, da Sturzregen - führt uns die versprochene Sonne am Donnerstag zurück zu unserem neuen Lieblingsplatz. Für euch die schönsten Ausblicke zum Träumen…





Spaziergang zur Ostseite


















Blick zum Auto














Traumsonne am Donnerstag





Auf dem Dikti (2.148m) hat's geschneit. Inspiriert zum Malen.

Sonntag, 22. März 2026

Rund um Agios Nikolaios

Von Sitia fahren wir zur Mirampellou - Bucht. Zu Ostern wollen wir Julias Familie in Plaka treffen. Der Wetterbericht sagt eine Woche Regen voraus. 😕


Wir suchen den nächsten Strand, fahren in die Berge, aber wieder hoch, weil es zu den Strände senkrecht in Serpentinen runter geht… bis wir in den kleinen Ort Kavousi kommen, von dem aus es gemächlich hinunter zum Meer geht.




Eine schöne Bucht, aber noch total im Winterschlaf… und kein Netz. 😳


Wir spazieren zur Kapelle. Diese kleinen Kapellen stehen hier überall. Immer steht da ein Fläschchen Olivenöl, eine Flasche Wasser und was zu knabbern. Kein Wanderer soll verhungern. Ein schöner Brauch.

Und immer, wie in den großen Kirchen, Jesus’ Geschichte von der Verkündigung bis zur Himmelfahrt.



Am nächsten Morgen geht es weiter, die Straße geht an der Küste entlang und wir kommen nach Pachia Ammos.

Ein langer Strand, hier spült das Meer total viel Müll an…

Aber auch ein kleiner Hafen, keine Schiffe, ein feiner Platz für uns. 

Und am Abend gehen wir nach dem Spaziergang in eine der t(atsächlich 5!) offenen Tavernen Raki trinken mit den Einheimischen. 

Zum Getränk gibt es immer Wasser und was zu essen!

Weiter geht's.

Wir lassen uns sagen, wo der schönste Strand ist - und glauben es nach unserer langen Kretatour nicht! Aber seht selber:


Blick auf den Voulisma . Beach



Da es am nächsten Tag wie aus dem Eimer gießt, fahren wir nach Agios Nikolaios: 


Voulismeni - See (der "bodenlose" See)


Wir schauen auf den Voulismeni - See, einen von Quellen gespeisten Süßwassersee, in dem der Legende nach Athene badete. 


Wir sehen  die wunderschöne große Kirche an.





Dann gehen ins Archäologische Museum.




Wir entdecken Gegenstände, meistens Grabbeigaben, von den Grabungsstätten, wo wir waren:





Die größte minoische Vasensammlung von 2600 - 2200 vor Chr. aus Myrthos, wo wir waren.















Fenster, Säge und Wohnungsschilder aus dem Palast von Zakros. 










Und erinnert ihr euch an die Kupferschmelze? Hier sehen wir Gussform und Kupfergegenstände.








In Pachia Ammos, wo wir gerade waren, hat man Farbe aus den Purpurschnecken gewonnen!







In Agia Fotia/Photia, wo wir vor Sitia übernachtet haben, fand man diese tolle Vogelvase!





Wir sind begeistert von Vasen und Schmuck, Schwertern und Ritualgegenständen! 
Wir können uns nicht satt sehen.



Engel verabschieden uns, oder Daedalus und Ikarus?



Zurück geht’s zum schönsten Strand, der auch bei Regen wunderschön ist.

Wohin morgen…?

Mittwoch, 18. März 2026



Von der Hafenkneipe Kouremenos fahren wir bis kurz vor Sitia, wo wir zufällig und windgeschützt! vor einer Ausgrabung zum Stehen kommen.



Nach Recherche ist dies das größte Gräberfeld aus der minoischen Zeit auf Kreta. 





Man sieht Sitia in der Ferne. Die ganze Küste bis dorthin muss besiedelt gewesen sein.

Als erstes geht’s ins Archäologische Museum.



Große Särge und große Amphoren fallen ins Auge (Leider weder zeitlich noch örtlich bezeichnet, aber wir finden Fundstücke von Orten, wo wir waren.) 
Wahrscheinlich späte minoische Periode.
Ein Überblick für Interessierte.


Dann finden wir Grabgaben vom Gräberfeld Ayia Fotia, wo wir den Tag zuvor standen.





Näheres vom Gräberfeld für Interessierte




Im Zentrum steht der echte Kourus. Er ist nicht nur durch die Luft geflogen, er hat auch Feuer abbekommen.












Cybele mit Fundstätte (oben)

Ins frühe 5.Jh vor Chr. sortiert sich die Göttin Kybele, die „Große Mutter“.

Sie trägt eine Phrygische Mütze und eine Tunika, auf dem Schoß Löwe und Vogel. 

Sie ist ein Zeichen für das (umstrittene) Matriarchat der Minoer.







Aus der Hellenistischen Periode fand man einen Schiffsanlegeplatz und unter Wasser Emphoren.


Von Xerokampos, dem paradiesischen Strand finden wir hier  die Öllämpchen und den Campingkocher.




Aus der späteren Römischen Periode ist der Hadriankopf (regierte von 117 - 138 nach Chr.), Münzen und Gefäße aus Magrigallus.









Das Städtchen Sitia (10.000 Einwohner) gefällt uns sehr. Super angelegt ist der Hafen mit der Uferpromenade - wassermäßig hervorragend getrennt der Stadtstrand. So gehen auch in der Zeit, die wir dort stehen regelmäßig Einheimische schwimmen. Heidi auch!




Auf der Uferpromenade macht Zorbas' Frau uns ein Angebot, das wir nicht ablehnen können: Fischplatte für 2 Personen für 30 €.






Auch für Standupaddler und Mathematiker ist gesorgt.


Wir präferieren den Markt am Dienstag, der auf kleiner Fläche alles zu bieten hat: Obst und Gemüse vom Bauern, Eier, Käse,Öl, Honig, alles frisch!, Klamotten und Socken.



Abschied am nächsten Morgen. Dann geht es an den nordöstlichen Buchten und Stränden weiter...