Kretas Südküste
Wir waren ja 2023 schon hier und fahren diesmal von Matala bis zur Mitte der Südküste nach Tertza. Wer gerne die Entdeckungen der Westhälfte sehen möchte, schaut bitte auf webversion (unten)> timetable(rechts): 2023>März>18.März
Da fuhren wir von Matala nach Phaistos und Gortyn.
Die Südküste ist voller Plastikgewächshäuser, was den Landschftsblick sehr trübt, den Leuten hier im kargen, sonnenbeschienenen Süden aber ein Auskommen sichert.
Der Tourismus wächst, hat aber die Ausmaße des Nordens (glücklicherweise) noch nicht erreicht.
Tertsa
Im winzigen Tertsa und ihren 42 Einwohnern trafen wir WoMofreunde.
Am Lagerfeuer saß Jorgos, der 30 Jahre mit den Samen in Finnland war und durcheinander in allen Sprachen sprach. Mit ihm verbrachten wir 3 fröhliche Abende mit Bier und Raki, Ziegenmilchreis, Salata und Souflaki.
Die Weiterfahrt an der Küste war eigentlich verboten, sozusagen auf eigene Gefahr und abenteuerlich.
Nur 5 km bis
Myrtos.
| 6.41 Uhr |
Einen Tag verbrachen wir in Myrtos am kleinen Hafen mit Blick auf einen sensationellen Sonnenaufgang.
(Sonnenauf- und Untergänge verstecken sich auf Kreta meist hinter den Bergen!)
Am Freitag ging es nach Irapetra,
weil Samstag dort Markt ist.
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In einem kleinen Spaziergang haben wir die 4.gößte Stadt Kretas (27.000 Einw.) erkundet.
Die Festung aus der Vernetianerzeit.
Und Napoleon Bonaparte war auch hier.
Auf dem Ägyptenfeldzug ging er 1798 hier an Land, ließ sich, so sagt man, mit viel Raki bewirten und verbrachte hier die Nacht.
Nach dem Markt fuhren wir eine Bucht weiter, wo uns beim aufkommenden Sturm so war, als kippe der Bus um. Wir flüchteten hinter ein Hotel.
In einer wunderschönen sonnigen Bucht mit lauem Wind sind wir seit gestern und vielleicht länger.
Im Meer waren wir auch, das die Ostseetemperatur langsam hat.
Was will man mehr!
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