Hochzeitstagsreise nach Coburg
Nur eine gute Stunde entfernt von Zell, wo wir den Coronanovember 2020 verbringen, liegt Coburg.
Beide waren wir noch nicht dort.
Bei bestem Wetter geht es als erstes auf die Veste.
Hier waren um 1500 schon Lucas Cranach der Ältere
und 1530 für ein halbes Jahr Martin Luther - zu seinem Schutz.
Schon das im 17. Jahrhundert erbaute Haupttor beeindruckt uns
und erstrecht das Fallgitter!
Mit mächtigen Mauern und Türmen thront die Veste hoch über der Stadt - mit einer grandiosen Aussicht!
Wir genießen den Spaziergang über die Anlage, die Museen sind ja leider zu.
Wir stellen das Auto auf den Parkplatz am Anger, wo wir auch über Nacht stehen bleiben können und spazieren in die Altstadt.
Sofort stolpern wir über die Gullideckel mit dem Mohren.
Er stammte aus Oberägypten und setzte als Rädelsführer und Märtyrer 285 n. Chr. die christliche Lehre durch.
Nach Mauritius ist die Kirche St. Moriz benannt.
Adam und Eva dauern uns! Wie schön hatte sie doch der Zeitgenosse Lucas Cranach gemalt!
besonders ist der „Coburger Erker“, der an den wichtigen Gebäuden zu finden ist. Ein runder, verzierter Erker ruht auf einer Säule.
Auf dem Rückweg zum WoMo bestellen wir uns ein Hochzeitsmahl im Gasthof „Henneberger Haus“, das uns abends geliefert wird.
Damit entstand der erste repräsentative Residenzbau der Neugotik in Deutschland!
Vor dem Sonntagsessen bei „Der Grosch“ - vor der Tür! - und danach schauen wir noch das Schloss Rosenau (oben)
und das Wasserschloss Mitwitz an.
Beide romantisch mit wunderschönen Parks umgeben.
Einen Ausflug wert.
Nachträglich herzlichen Glückwunsch... :-)
AntwortenLöschenGruß Uschi und Walter aus Lemgo