Montag, 6. November 2017

Berge und Schluchten


Ein letzter Blick auf unseren Berg,
der, wie wir später feststellen, der allerschönste war,
bevor wir den Aufstieg wagen.
Mit dem Auto erreichen wir eine Aussichtsplattform in schwindelnder Höhe.



Nach einem letzten Rundblick über die Serra de Cadi geht es weiter.

Mit viel Geschmack präsentiert sich hier die Schöne der Berge.

Ein Blick zurück auf Gósol, wo auch Picasso schon war.



Wir nehmen den Aufstieg auf vier Rädern und erreichen nicht nur die schöne Aussicht, sondern bekommen auch ein leckeres Menu de Dia.



So hoch steigen wir -
und wieder ab
zum Fluss Segre, der wie wir aus den Bergen kommt.















Wir finden ein ruhiges Plätzchen im viel zu großen Flussbett.




Über die Brücke geht es bei Sonnenaufgang durch eine dramatische Schlucht.






In Col de Nargó
steht die romanische Kirche aus dem 10. Jahrhundert.

Nach langer kurviger Fahrt kommen wir an den Stausee Rialb. Hier wird der Serge gestaut. Im "Nichts" finden wir diesen Dolmen.





Die nächste Entdeckung sind Störche (!), die wir plötzlich auf Feldern, Häusern und Kirchtürmen entdecken. 






 Mit den Störchen gehts nach Balaguer .



In der Stadt am Serge lässt es sich gut Pause machen. Und natürlich müssen wir hoch zur Altstadt und Kirche "Santa Maria"( wie hier ungefähr alle Kirchen heißen).



An der großen Industriestadt Lleida rauschen wir vorbei nach Mequinenza, wo unser Serge in den Ebro fließt.




Hier verbringen wir eine ruhige Nacht am Anglerhafen und begleiten nun den Ebro.


Mit einem Blick zurück auf die Burg von Mequinenza gehts in die Tafelberge.

Hier oben wachsen nur noch Oliven und Mandeln


und die Eremit Sant Jorge.
Leider finden wir immer alle Kirchentüren verschlossen...



Schichten der Tafelberge


Fayón 1911
Ganz oben in Fayón, vom Mirador del Ebro, gibt es den Traumblick von der gestauten Mündung des Matarrana in den Ebro.




Fayóns alter Kirchturm und der Neubau auf dem Mirador.







Wieder unten landen wir in Gandesa, wo sich die reiche Wein- und Olivengemeinde das Winzerzentrum vom Stararchitekt Cèsar Martinell bauen lassen konnte.


Im kleinen Örtchen Miravet steht eine Templerburg.


Die Templer hatten in Spanien eine besondere Bedeutung. Sie kämpften in der Rekonquista (Vertreibung der Mauren aus Spanien) nicht nur um Jerusalem, sondern schützten auch Pilger auf dem Jakobsweg und trugen als Ingenieure zum Bau des Bewässerungssystems bei.
Als Dank erhielten sie u.a. Ländereien in Katalonien.

Es zieht uns ans Meer nach Cambrill.

... mal im Meer baden...





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