Kreta
Seajets schüttet uns um 3 Uhr morgens am 31. Januar in Kissamos im Westen Kretas aus.
Nachdem uns das Schiff 5 Stunden gewiegt hat, schüttelt uns der kritische Wind den Rest der Nacht ordentlich durch.
Als erste der Wohnmobbis verlassen wir mit starkem Kaffee gestärkt den ungastlichen Hafen.
Homer beschreibt Kreta in der Odyssee :
„ Kreta ist ein Land inmitten des purpurnen Meeres,
Schön und reich und rings umströmt.“
Unser erstes Ziel ist ein mystischer, besonderer Platz.
An der Westspitze der Halbinsel Akrotiri liegt Stavros.
Dort schließt sich eine Bucht zu einem See, der sich schnell aufwärmt und seicht ist, während das Meer in stürmischen Wellen gegen einen alten Steinbruch schlägt.
Am sonnigsten Platz hat man eine Palmenhütte gebaut, verschiedenste Stühle stehen hier, für jeden der kommt.
Man kommt, schaut auf den See, sitzt hier trifft sich, badet, schwimmt…
An diesem besonderen Ort spielt die letzte Szene im Film „Alexis Sorbas“ (nach dem sehr lesenswerten Buch von Nikos Kanzantakis).
Im Berg ist der Eingang zur Kohlemine, die Seilbahn bricht zusammen, alles ist hin und Sorbas tanzt…
…den berühmten Sirtaki, der eigens für Antoni Quinn, der nicht tanzen konnte, von Mikes Theodorakis komponiert wurde.
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