Samstag, 28. Februar 2026

Donnerstag:

Agia Galini


In Agia Galini verortet man den Felsen, von dem Daedalus und Ikarus losflogen. Sie konnten nur durch die Lüfte vor König Minos flüchten.

Daedalus, der begnadete Handwerker, hatte sich und seinem Sohn Flügel aus Federn und Wachs gebaut. Es gelang ihnen zu fliegen, aber Ikaros kam der Sonne zu nahe, obwohl sein Vater ihn gewarnt hatte nicht zu hoch zu fliegen. So schmolz das Wachs und er stürzte ab.





In Agia Gallini stehen die Figuren auf einer Anhöhe an einem hergerichteten Amphitheater.









Die kleine Hafenstadt hat man zu touristischen Zwecken den Hang hoch bebaut. 



Sehr schöne Mosaike sind neu an der Hafenwand.







Leider dürfen wir auf dem Parkplatz vor dem Hafen nicht mehr übernachten, so fahren wir weiter und sind ab Freitag in Matala.


Freitag, 27. Februar 2026

Mittwoch:

Apoplystra


Das Ziel am nächsten Morgen ist Agios Pavlos. Die Sonne scheint,der Himmel ist fast wolkenlos, aber die  Straße dorthin ist voller Steine, die es die Berge hinuntergespült hatte. Eine schöne Strecke oberhalb der Küste, für Burkhard anstrengend, aber er meistert sie perfekt.



Es findet sich ein schöner Platz, um in 10 Minuten über eine Treppe das Ziel „Apoplystra“ zu erreichen und danach die Nacht zu verbringen.

Rechts seht ihr den Kopf des Krokodils, das den Strand bewacht.

Auch in Norwegen gab es Fabelwesen, die bei Sonnenaufgang versteinerten.

Wahrscheinlich wollte das Krokodil die Schildkröte Praximadia retten, die ein Wal fressen wurde. Seht ihr sie?!

Unterhalb des Krokodils sieht man, dass der Wasserspiegel einmal höher war. Das Krokodil hat sich tatsächlich um ca einen Meter gehoben, das passierte im 4. Jahrhundert, als sich der Westen Kretas hob und der Osten sich senkte.

Über eine Treppe sind wir schnell am Ziel. Bei einem Erdbeben entstand, was uns jetzt total begeistert:






Wenn man den Hügel nach oben steigt, überschaut man die ganze Bucht und man sieht die Felsen des Triopetra.




Guten Morgen, sagt das Krokodil. Wir fahren weiter nach Agia Galini.



Die erste Karwoche

Sauberer Montag: Armenoi (letzter Post)

Dienstag:

Wanderung zum Palmenstrand von Preveli



Wir fahren nach Dionyssos Beach, um zum Palmenstrand zu wandern. Das heißt, wir fahren an der Taille Kretas nach Süden.





Von Nord nach Süd wollen wir auch in besseres Wetter fahren…

Es geht natürlich über die Berge.






Als wir am Dionyssos Beach ankommen schickt der Wind noch Nieselregen von Norden.



Aber wir finden einen perfekten Parkplatz vor und genießen den restlichen Tag an diesem schönen Ort.






Am nächsten Morgen geht die Wanderung zum Palmenstrand über den Berg zur nächsten Bucht.


Treppauf treppab hat man einen feinen Weg gebaut.





Die Wanderung hat sich gelohnt. Ein feiner Sandstrand mit einem markanten Felsen.










Von Palmen bekränzt ist der aus den Bergen kommende Kourtaliotis, der strudelnd hier ins Meer fließt.

Die Kretische Palme, Phoenix theophrastii, ist eine Fiederpalme mit unzähligen Blättern. Im Gegensatz zur echten Dattelpalme sind ihre Früchte aber klein; essbar, aber nicht so schmackhaft.



Hier treffen wir nicht nur 3 Berlin/Schwaben (wir grüßen euch!), sondern auch heimisches Federvieh, auf „Menschen geben Futter“ konditioniert.

Am späten Abend dann haben wir die Begegnung mit einer Herde wollener Mütter und Lämmchen, die so fürchten wir, bald (an Ostern) ihr Leben lassen müssen.





Donnerstag, 26. Februar 2026

Wegen schlechtem Netz für euch erst jetzt!

Karneval

Der Karneval in Rethymnon war völlig anders als im Rheinland und er hat uns großen Spaß gemacht. Letzte Woche waren wir ja schon zur griechischen Musik. 


S0nntag im Zug 159 Giraffen!


Dann haben wir die Ausstellung der Kostüme angeschaut: 










selbstgeschneidert und farbenfroh. Vielleicht erkennt ihr welche im Zug wieder.











Am Samstag war der große Kinderumzug.
Es hatte leider geregnet und wir blieben im WoMo. Als es aufhörte, radelten wir los und erlebten, wie die ganze Stadt die Kinder feierte.



Sonntag war der große Umzug; ca 50 Gruppen, von klein bis groß, jung und alt, viele jugendliche und junge Leute jeweils 50 bis 150 mit einem Wagen.




Aus sehr professionell in guten Abständen an der Hauptstraße aufgestellten Lautsprechern kam laute Musik.







Alle tanzten, sangen und pfiffen.




















Die Wald- und Hirschleute sind wohl die, die die Wälder vor branden schützen wollen...











Windgehirn ?!

Ist es Zucker? Ist es Honig? Die Wassermelone will eine Party!


Und die Krümelmonster?




Ist ein Pokemon, das uns verabschiedet? Ihr wisst das sicher! Jedenfalls verabschieden wir uns hier, weil er anfängt zu regnen. 
Das Feuerwerk schauen wir dann vom Campingstrand aus der Ferne an.


Am "Sauberen Montag" fuhren wir weg aus Rethymno und erlebten in Armenoi das traditionelle erste Fastenessen.


Jeder, auch die Leute in vorbeifahrenden Autos, bekamen einen schwarzen Punkt auf die Stirn (damit man endlich mal duscht? - oder Aschermontag?) 




und es gab Fladenbrot und Meeresfrüchte.














Die Leute tanzten zu traditioneller Musik und alle saßen  draußen zusammen zum Essen.












Wir werden in der Taverne fürstlich bewirtet.




Ein unvergessliches Erlebnis!