Dienstag, 3. November 2026

Venedig - Arsenal - Fortsetzung

Wir setzen unseren Spaziergang durchs Arsenal mit dem Werk fort, dass Burkhard am meisten fasziniert hat:

„Holding the Mountain.“ von Uriel Orlow, *1973, einem Schweizer, der in Lissabon lebt. 


Gemälde auf 682 Azulejo - Fliesen, je 14x14


Heidi gefallen die Gemälde von Bonnie Devine, *1952, am besten. Nicht desselben Jahrgangs wegen - aber vielleicht unterscheidet sich die Kunst ja doch von den Jungen. 






Tania Willard, Künstlerin und Kuratorin, erklärt:

„Bonnie Devine lässt die koloniale Welt erodieren und formt dabei die Vision einer dekolonialen Welt. Im Prozess der Erosion gestalten Wasser und Zeit die Erde – auf sanfte, aber beharrliche Weise. Auch der Blick einer Künstlerin ist ein kraftvoller Akt der Weltgestaltung. Deshalb weiß ich: Devine hat nicht nur Kunst geschaffen, sondern eine Welt, in der auch ich lebe – eine Welt, die danach strebt, durch die Kolonialisierung verlorene Wahrheiten wieder ans Licht zu bringen,…Uferzonen – dort, wo Wasser auf Land trifft – sind in Devines achtteiliger Serie lebendiger Landschaften,…als Zwischenräume für kulturellen Austausch und verflochtene Geschichten zu verstehen. … Die Großen Seen treten in Devines Interpretation – ausgeführt in rotem Oxid – förmlich aus der Oberfläche hervor, als würden sie den engen Grenzen kartografischer Erfassung entfliehen….“





Weiter faszinieren uns die raumgreifende Skulpturen wie "The Bond between matter and heaven" von Kennedy Yanko, *1988, USA



Senzeni Marasela aus Süd Afrika, *1977, installiert handgestickte Wolle auf Decken…


Carrie Schneider,*1979, USA, „First Living Woman“ im Hintergrund


Der in Berlin lebende Theo Eshetu, *1958 in UK, zeigt uns mit einem sich drehenden Olivenbaum den Garten des gebrochenen Herzens. Seit wir ihn im Mai gesehen haben hat er schon sehr gelitten!



Wir sind wieder draußen, im hinteren Teil des Arsenals sehen wir vor den Bootsschuppen die riesige 7 Meter hohe Skulptur „Amalgam“ von Nick Grave,*1959 USA


SimbiSiren liegt in Bronze vor uns von Wangechi Mutu,* 1972 in Keya 











Zwischen den im Wasser stehenden Arkaden liegen die 12 ertrinkenden (?) „Töchter des Uranus“ von Alice Maher,*1956 aus Irland



„Gaalgui Shelter“ von Philip Aguirre y Otegui,*1961 in Belgien

Und wir verabschieden uns vom Arsenal und der Biennale, aber nicht von euch.



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