Mittwoch, 18. März 2026



Von der Hafenkneipe Kouremenos fahren wir bis kurz vor Sitia, wo wir zufällig und windgeschützt! vor einer Ausgrabung zum Stehen kommen.



Nach Recherche ist dies das größte Gräberfeld aus der minoischen Zeit auf Kreta. 





Man sieht Sitia in der Ferne. Die ganze Küste bis dorthin muss besiedelt gewesen sein.

Als erstes geht’s ins Archäologische Museum.



Große Särge und große Amphoren fallen ins Auge (Leider weder zeitlich noch örtlich bezeichnet, aber wir finden Fundstücke von Orten, wo wir waren.) 
Wahrscheinlich späte minoische Periode.
Ein Überblick für Interessierte.


Dann finden wir Grabgaben vom Gräberfeld Ayia Fotia, wo wir den Tag zuvor standen.





Näheres vom Gräberfeld für Interessierte




Im Zentrum steht der echte Kourus. Er ist nicht nur durch die Luft geflogen, er hat auch Feuer abbekommen.












Cybele mit Fundstätte (oben)

Ins frühe 5.Jh vor Chr. sortiert sich die Göttin Kybele, die „Große Mutter“.

Sie trägt eine Phrygische Mütze und eine Tunika, auf dem Schoß Löwe und Vogel. 

Sie ist ein Zeichen für das (umstrittene) Matriarchat der Minoer.







Aus der Hellenistischen Periode fand man einen Schiffsanlegeplatz und unter Wasser Emphoren.


Von Xerokampos, dem paradiesischen Strand finden wir hier  die Öllämpchen und den Campingkocher.




Aus der späteren Römischen Periode ist der Hadriankopf (regierte von 117 - 138 nach Chr.), Münzen und Gefäße aus Magrigallus.









Das Städtchen Sitia (10.000 Einwohner) gefällt uns sehr. Super angelegt ist der Hafen mit der Uferpromenade - wassermäßig hervorragend getrennt der Stadtstrand. So gehen auch in der Zeit, die wir dort stehen regelmäßig Einheimische schwimmen. Heidi auch!




Auf der Uferpromenade macht Zorbas' Frau uns ein Angebot, das wir nicht ablehnen können: Fischplatte für 2 Personen für 30 €.






Auch für Standupaddler und Mathematiker ist gesorgt.


Wir präferieren den Markt am Dienstag, der auf kleiner Fläche alles zu bieten hat: Obst und Gemüse vom Bauern, Eier, Käse,Öl, Honig, alles frisch!, Klamotten und Socken.



Abschied am nächsten Morgen. Dann geht es an den nordöstlichen Buchten und Stränden weiter...