Sonntag, 15. März 2026

    Im Osten geht die Sonne auf…


In Zakros wollten wir nicht bleiben, so verschlägt es uns zum kleinen 

Hafen von Kouremenos 

und dort gleich in die Hafenkneipe.



Zum Bier bekommen wir einen kleinen Teller mit frisch gerührtem Schafskäse, Tomate, Gurke, Brot. Zum Raki gabs Fava. Danach konnten wir nicht mehr fahren und blieben im Hafen.

Am nächsten Tag machen wir eine Tour durch den 

äußersten Osten:



Schon vom Hafen aus sehen wir einen Berg, der da nicht hingehört. Ihn hat in minoischer Zeit (1500 vor Chr.) ein Tsunami hochgeschoben, als auf Santorini ein Vulkan ausbrach. Darauf sind die Archäologen tatsächlich nach dem letzten Tsunami Ende 2004 in Tailand gekommen.

Die Welle muss 9m hoch gewesen sein, schob den Ort Palaikastro über eine Felswand und verstreute Menschen, Tiere und Gegenstände.


Wir freuen uns auf das Original in Sitia!

Im neuen Palaikastro steht eine Statue, deren Original wahrscheinlich* auch durch die Luft flog und in. Teile zerschellte, die in 1987, 1988 und 1990 in Roussolakkos gefunden wurden.  Der Kourus


Der Kourus ist eines der herausragendsten Kunstwerke minoischer Kunst.

Sein Körper war aus einem Nilpferdzahn gefertigt. Der Gürtel, die Handgelenke und Fersen waren vergoldet. Das Haar war aus Pophyrgestein (grün), die Glieder aus Holz und die Augen aus Bergkristall.

*Andere Archäologen sind der Meinung, der Kouros wurde mit Gewalt  zerstört und verstreut. Die Figur des jungen Mann stelle eventuell einen Gott dar.


Weiter geht der Weg nach VAI.


Der Palmenstrand ist wunderschön und im März noch ganz leer. Im Sommer kostet er Eintritt. Heller feiner Sand bietet eine perfekte Badebucht.


Die kretische Dattelpalme ist eine eigenständige Art, die Datteln sind klein und essbar.

Der Legende nach entstand der Palmenhain, weil sich hier Piraten versteckten, die sich von Datteln ernährten und die Kerne ausspuckten…

„Entdeckt“ wurde der Palmenstrand von den Hippies und später von der Bounty - Reklame.

Das Kloster Toplou, das wir später besuchen, der der Grund und Boden gehört, macht jetzt ein gutes Geschäft.


Am rechten Abhang finde ich wieder einmal eine beeindruckende Felsformation!









Vor dem Kloster schauen wir noch nach IItanos, wo wir vor 3 Jahren den wunderschönen Strand genossen. Hier ist jetzt wegen (etwas halbherzigen) Ausgrabungen gesperrt.


Das Kloster Toplou hat auch noch zu, aber man kann die schöne Anlage und die Gebäude besichtigen.



Leider können wir nicht Olivenöl und Wein aus der eigenen Produktion verkosten. 



Wir kehren von unserer Rundfahrt zum kleinen Hafen zurück, bekommen zu Wein, Bier und Raki ein schmackhaftes Abendessen.



Außer uns sind noch der Schafhirte und 3 Fischer da und es wird zu griechischer Musik getanzt. Und wir durften auch mitmachen!


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