Donnerstag, 5. Februar 2026

Georgoupoli


Georgopouli ist nach dem Prinzen Georg benannt, der hier 1898 die Autonomie Kretas verkündete. Nikos Kanzantakis schreibt in „Alexis Sorbas“: „Hast du jemals ein Volk in seiner Verrücktheit toben sehen?…Ich, und wenn ich tausend Jahre leben sollte, …könnte das, was ich an jenem Tag sah, nie wieder vergessen… Lass den Augenblick, in dem der Fuß des Prinzen Georg Kreta betritt, ewig währen.“ (8 Jahre währte dieser Augenblick.)



Man kommt durch eine bemerkenswerte Allee von Eukalyptusbäumen nach Georgoupoli. Sie wurden 1880 gepflanzt, um Sümpfe trocken zu legen, die zu Malaria geführt hatten.

Geblieben ist der Schwanensee


Fischer- und Ausflugsboote liegen noch im Winterschlaf.


Rund um die Uhr allerdings ist der hiesige Bäckerofen in Betrieb.
 

Von außen unspektakulär, ja man läuft daran vorbei!

Aber er ist der Grund, weshalb wir hierher fuhren und hier  schon den dritten Tag verbringen. 😋

Er bäckt für die ganze Gegend.

Jeden Tag ist alles frisch und warm.



...und am Abend noch was für vor'm Fernseher...

Wir haben auch einen feinen Platz am Hafen.

Ein Parkplatz "Municipal", wo auch immer andere WoMos kommen und gehen.


Vom Busfenster aus sahen wir gestern an der selben Stelle die Sonne um 7.20 Uhr und den Mond um 20 Uhr aufgehen.




Downtown Georgoupoli ist ein rechteckiger Platz mit zwei jetzt trockenen Springbrunnen. Rings herum sind, sehr griechisch, alle kleinen Häuser verschieden und Bäume sind mit eingebaut.


           
Essen gehen wir bei Petros, Frappé oder Bier und Wein gibt’s bei Titos.


Ein langer Fühlpfad für Füße geht zur Kapelle Agios Nikolaios.

Er ist der Schutzheilige der Seefahrer und der Grund, weshalb uns Kirchen und Orte dieses Namens öfter begegnen.


Wie überall ist die Kirche sehr fein, aber leider zu. 

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen