Die Festung von Rethymno
| (Am blauen Punkt ist unser Campingplatz) |
Durch den Besuch der Festung erfahren wir mehr über die Geschichte Rethymnos.
| Festung von Westen |
Wenn man von Westen kommt, sieht man sie wie eine Halbinsel ins Meer ragen, die Festung. In Minoischer Zeit war dort die Agora mit dem Tempel. Davon ist nichts mehr übrig.
| Gullideckel |
| arabische Münzen - Hist. Museum |
Im 13. Jh übernahmen die Venezianer.
Das Castrum Rethemi war die erste Form der befestigten Siedlung, das spätere Castello Vecchio.
Renaissance nach der Kathastrophe: Fronleichnam 1571 waren alle Honoratioren und Reichen in den Kirchen.
Da plünderten die Armen die Stadt aus.
Dann kamen die Seeräuber. Und weil sie nicht mehr plündern konnten, brannten sie die Stadt nieder.
Nun wurde Ende des 16. Jahrhunderts die Stadt besser befestigt und im Venezianischen Renaissancestil wieder aufgebaut.
Davon zeugen noch der Rimondibrunnen,
die Loggia, Tore, Giebel und Hauseingänge.
| Moschee in der Festung |
Eine im Museum erhaltene Zeichnung von Olfert Dapper zeigt, wie Feste und Stadt 1688 vom Meer aus gesehen aussahen.
Bis 1827 wohnte ein Großteil der Bevölkerung auf der Feste.
Die Moschee wird heute als Veranstaltungsort genutzt.
Die Wehrmacht nutzte im 2. WK die Festung als Gefängnis und für Hinrichtungen.
Nach dem Krieg wohnten in der Burg Mittellose und Prostituierte.
In den 60ern gab der Staat den Armen Häuser außerhalb der Stadt und riß die Baracken ab.
Das ehemalige Amphitheater wird seit 1986 als Theater genutzt.
Von dort hat man eine gute Sicht auf die moderne Stadt und den Hafen.
Wir pilgern durch die Altstadt,
nehmen einen Kaffee in einem alten Kafenion
und essen griechische Hausmannskost bei Mama Stella.
Stella hat sich zu uns an den Tisch gesetzt und beschrieb uns das Rezept der fantastischen Hühnchenkeule, das sie erfunden hat und schon seit 1996 jeden Tag so kocht.
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen