In Richtung Kalamata ging es auf dem nördlichen Manifinger* bis Kardamyli.
*Mani: Die Mani ist der „Mittelfinger“ der Peloponnes und galt bis ins 20. Jh wegen ihrer Unbeugsamkeit und rauen Vegetation als Rückzugsort; ehemals ein Refugium für Piraten und Seeräuber.
Es finden sich immer noch die Wohntürme der Clans, die dort lebten und sich auch oft gegenseitig bekriegte.
Die Fahrt durch die Berge, heute auf guter Straße, ist ein landschaftliches Erlebnis.
Wir machen einen Übernachtungsstop in Kardamyli - eine Entdeckung!
Nachdem Jörg Steine vom Strand zeigt, die wie Brote aussehen, geht es auf Entdeckung ans Wasser.
Wir fragen uns, haben das Menschen gemacht?
Haben sich Gesteins- schichten seit 1000 Jahren zusammengedrückt und ausgewaschen?
Ein Vulkanausbruch?
Und tatsächlich! Ich google Kardamyli und finde heraus:
am Fuße des Taygetus-Gebirges ist die Stadt auf Überresten eines prähistorischen Lavastroms gebaut, immer noch sichtbar als „magmatische" Felsformationen, die sich bis zu den Stränden erstrecken.
| St. Spyridon im alten Kardamyli |
Und ich lese auch, dass sich Bewohner der Stadt rühmen, immer noch von den Mani-Clans abzustammen!
Wir wollten weiter nach Kalamata.
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