Mittwoch, 21. Januar 2026

 

In Richtung Kalamata ging es auf dem nördlichen Manifinger* bis Kardamyli.



*Mani: Die Mani ist der „Mittelfinger“ der Peloponnes und galt bis ins 20. Jh wegen ihrer Unbeugsamkeit und rauen Vegetation als Rückzugsort; ehemals ein Refugium für Piraten und Seeräuber.


Es finden sich immer noch die Wohntürme der Clans, die dort lebten und sich auch oft gegenseitig bekriegte.
Man sagt, dies wäre der einzige Teil Griechenlands, den die Osmanen nicht einnahmen und von wo die Befreiung Griechenlands im 19. Jh ausging.



Die Fahrt durch die Berge, heute auf guter Straße, ist ein landschaftliches Erlebnis.






Wir machen einen Übernachtungsstop in Kardamyli - eine Entdeckung!


Nachdem Jörg Steine vom Strand zeigt, die wie Brote aussehen, geht es auf Entdeckung ans Wasser.



Wir fragen uns, haben das Menschen gemacht?

Haben sich Gesteins- schichten seit 1000 Jahren zusammengedrückt und ausgewaschen?

Ein Vulkanausbruch?

Und tatsächlich! Ich google Kardamyli und finde heraus:

am Fuße des Taygetus-Gebirges ist die Stadt auf Überresten eines prähistorischen Lavastroms gebaut, immer noch sichtbar als „magmatische" Felsformationen, die sich bis zu den Stränden erstrecken.



St. Spyridon im alten Kardamyli
Ich lese, dass der Ort schon bei Homer in der Ilias erwähnt wird, Kardamyli wird mit anderen Orten von Agamemnon dem Achilles im Trojanischen Krieg angeboten hat.

Und ich lese auch, dass sich Bewohner der Stadt rühmen, immer noch von den Mani-Clans abzustammen!



Wir wollten weiter nach Kalamata.


Aber die größte Stadt der Region im "Fingerknick" ist auch am Dienstag Mittag so voll, dass es für unsere WoMos keinen Platz gibt. Wir fahren hoch zum alten Messene.



Aber dort pfeift der Wind, es ist kalt und wir beschließen, hier oben nicht zu bleiben...



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